Marder und die Folgen

Der Marder war im Motorraum.

Gerade im Juni sind Marder wieder recht aktiv. Das merken viele Autofahrer an plötzlich ruckelnden Motoren oder aufleuchtenden Kontrolllampen des Kühlsystems. Ein kurzer Blick unter die Haube verrät schnell den Verursacher: Marder.
Die possierlichen Tierchen haben auf ihrer Entdeckungstour das ein oder andere Kabel angebissen, den Kühlwasserschlauch "fachgerecht" perforiert und die Schalldämmmatte ist nur noch ein Fragment. Das wird natürlich eine teure Reparatur.

Warum beißt der Marder unsere Autos kaputt?

Marder entdecken ihre Umwelt durch beißen. Alles was um sie herum ist, wird "in den Mund gesteckt". Das kennt man natürlich auch von anderen Lebewesen ;-).
Dabei muss natürlich auch das ein oder andere Teil im Auto dran glauben. Insbesondere weiche Teile nehmen hier schnell Schaden. Gern hinterlegen die Tierchen auch einige Mitbringsel im Motorraum. So haben wir bei einem Kundenfahrzeug regelmäßig Kieselsteine verschiedenster Größen im Motorraum gefunden. Aber auch Gummibärchen oder Hühnerklein sind keine seltenen Funde.

Hilft eine Motorwäsche?

Diese Frage würden wir natürlich gern mit einem klarem "JA" beantworten. Würde uns das doch eine Menge an Umsatz bringen. Unsere Beobachtungen zeigen jedoch, dass Motorwäschen nach Marderbissen nicht unbedingt den gewünschten Erfolg erzielen. Ursache hierfür ist der Entdeckerdrang der Marder. Nach einer Motorwäsche ist natürlich die gesetzte Duftmarke nicht mehr vorhanden und die "Entdeckung" geht von vorn los. So gesehen kann eine Motorwäsche eher das Gegenteil bewirken. Das trifft natürlich auch für Fahrzeuge zu, die neu auf den Parkplatz kommen. Oft ist die teure Neuanschaffung schon nach kurzer Zeit Opfer eines Marderangriffes geworden.
Anders sieht der Fall natürlich aus, wenn man eine Reise mit dem Auto antreten will. Hier besteht die Gefahr, dass die vorhandene Duftmarke ein anderes Mardermännchen regelrecht provoziert und aus der Entdeckertour ein Rachefeldzug mit weit größeren Schäden wird.

Was hilft nun wirklich?

Hier sind ganz klar die technischen Hilfsmittel im Vorteil. Am besten ist der Schutz durch eine Kombination aus Hochspannungsabwehranlagen und speziellen Gittern, die manche Autohersteller zum Abdichten im unteren Motorraumbereich anbieten. Aber auch hochwertige, Ultraschalltöne erzeugende Geräte sind einigermaßen hilfreich. Manchmal stören diese Geräte aber auch die Menschen in der Umgebung. Insbesondere junge Menschen fühlen sich hiervon belästigt. Und die Tierchen gewöhnen sich auch recht schnell an den Ton.

Von Produkten wie Marderspray oder Hausmitteln wie Toilettensteine ist eher abzuraten. Die Wirkung ist sehr begrenzt bis nicht vorhanden.

Sind Sie Autofahrer? Ja. Halten Sie an jedem Verkehrszeichen an, um sich dessen Bedeutung durchlesen zu müssen und dieses dann per Unterschrift zu bestätigen? Nein? Noch nicht! Die Brüsseler EUrokraten kommen da schon noch drauf.
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